Rennen & Ergebnisse

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Schmittlutz gewinnt beim ältesten Bike Marathon DeutschlandsMittwoch, 10. August

Sensationeller Erfolg für das Team Messingschlager! Uli Schmittlutz vom Team Messingschlager aus Baunach hat am vergangenen Sonntag (7.8.2016) die 40-Kilometer-Distanz beim Erzgebirgs Bike Marathon gewonnen. Der Erzgebirgs Bike Marathon ist der älteste Bike Marathon in Deutschland. 2016 standen 1500 Teilnehmer am Start!

„Das ist unfassbar. Ich bin so stolz. Das ist ein wunderschöner Tag!“ Im Ziel war Uli Schmittlutz den Tränen nahe, als er seine Gefühle nach seinem sensationellen Erfolg beim Erzgebirgs Bike Marathon in Worte fassen wollte. Schmittlutz, der vor allen Dingen mit dem Team Messingschlager bereits bedeutende Erfolge feiern konnte, fuhr beim ältesten Bike Marathon Deutschlands auf eigene Kappe. Und das tat er mit großem Erfolg. Bereits kurz nach dem Start konnte er sich mit zwei Favoriten auf den Sieg vom Feld absetzen und so eine Vorentscheidung herbeiführen.

„Bei 1500 Teilnehmern musst du, wenn du am Ende vorne landen willst, auch am Start ganz vorne stehen. Und da war ich – zweite Reihe. Und nach dem Startschuss ging sofort und brutal die Post ab! Puls gen 200 Schläge pro Minute für unendlich scheinende zehn Minuten. Als ich mich zum ersten Mal umgedreht hatte, war keiner mehr hinter mir, und nur noch zwei Fahrer vor mir.“

Schmittlutz gewann am Ende die 40-Kilometer-Strecke mit über zwei Minuten Vorsprung vor den ersten Verfolgern bei einer der renommiertesten Veranstaltungen Deutschlands.

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EM-Titel für Team MessingschlagerFreitag, 5. August

Am 30. Juli fanden in Dießen die Mountainbike-Europa­meister­schaften im 12-Stunden-Rennen statt. Uli Schmittlutz und Benjamin Herold gewannen mit großem Vorsprung die Zweiermannschaftswertung und sicherten sich ihren ersten EM-Titel in dieser Disziplin.

Endlich Europameister! Nach 12 Stunden beim Schatzbergrennen in Dießen konnten Schmittlutz und Herold die Hände gen Himmel strecken und sich über ihren ersten EM-Titel bei einem 12-Stunden-Rennen im  Zweiermannschaftswettbewerb freuen. Nach 39 Runden bzw. nach 300 Kilometern mit 5500 Höhenmetern gewannen die beiden Fahrer vom Team Messingschlager überlegen vor dem Team OSC Damme und dem CZ Racing Team (jeweils 37 Runden).

„Ein Schlüssel zum Erfolg war sicher die außergewöhnliche Umsetzung unserer Renntaktik, die zum Ziel hatte innerhalb der ersten beiden Rennstunden eine Vorentscheidung herbeizuführen“, deutet Schmittlutz ein Geheimnis des Erfolgs an. Schmittlutz und Herold wechselten sich während der ersten beiden Rennstunden jede Runde ab, um jede dieser Runden am Leistungsmaximum fahren zu können. Die Konkurrenz sollte so frühzeitig distanziert werden, um Positionskämpfen aus dem Weg gehen zu können und um Gefahr von Stürzen zu reduzieren.

Und es lief wie am Schnürchen. Nach zwei extrem kräftezehrenden Rennstunden waren die 34 anderen Teams soweit distanziert, dass Schmittlutz und Herold die Taktik umstellen konnten. Während sich die Verfolger gegenseitig aufrieben, konnte das Team Messingschlager alle zwei, einmal sogar alle drei Runden wechseln, weil die Runden selbst leicht unter dem Leistungsmaximum gefahren werden konnten.

„Besser hätte es nicht laufen können. Am Ende war der Vorsprung so groß, dass auch meine leichten Krämpfe unseren Sieg nicht mehr gefährden konnten. Mein Dank geht an dieser Stelle natürlich ganz besonders an unseren Physio Jochen Donner, der uns perfekt betreut hat“, freut sich Benjamin Herold über den Europameistertitel für das Team Messingschlager

Hier geht es zum Zeitungsbericht "Fränkischer Tag (Ausgabe A - 04.08.2016)"

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DM-Titel im 24-Stunden-Rennen geht nach FrankenDonnerstag, 30. Juni

Team Messingschlager ist Deutscher Meister – Am 4. und 5. Juni fanden am Alfsee in Niedersachsen die offiziellen Deutschen Meisterschaften im 24-Stunden-Mountainbikerennen statt. Das Team Messingschlager aus Baunach konnte sich dabei gegen insgesamt 1200 Teilnehmer durchsetzen und wurde Deutscher Meister.
Kaiserwetter. 30 Grad und Sonnenschein, die Bedingungen hätten bei den Deutschen Meisterschaften im 24-Stunden-Rennen nicht besser sein können. Um 14 Uhr machten sich rund 1200 Starter auf den Weg rund um den Alfsee, um den Deutschen Meister zu küren. Auf einem abwechslungsreichen Rundkurs von 12 Kilometern Länge und 160 zu bewältigenden Höhenmetern, übernahm der Startfahrer des Team Messingschlager Rick Steffen von Beginn an das Kommando und setze sich nach nur wenigen Kilometern an die Spitze des Feldes. Diese Führung gab das Team bis ins Ziel nicht mehr ab und wurde ungefährdet Deutscher Meister in seiner Spezialdisziplin. Die zweitplatzierte Mannschaft hatte nach 24 Stunden zwei Runden bzw. über 24 Kilometer Rückstand!
Neben dem DM-Titel für die Mannschaft konnte Kapitän Schmittlutz auch die Sonderwertung für die schnellste Runde des Rennens und für die schnellste Runde zwischen 3 Uhr und 4 Uhr für sich entscheiden. Der Gewinn dieser beider Sonderwertungen ist ein klares Kennzeichen dafür, wie stark das Team im landesweiten Vergleich in der Spitze besetzt ist.

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Team Messingschlager - Rennberichte 2015Freitag, 16. Oktober

Für unser Messingschlager Rennteam geht eine erfolgreiche Saison zu Ende. Unsere Jungs waren bei zahlreichen regionalen und nationalen Veranstaltungen im Einsatz. Die gesammelten Rennberichte der zehn Teamfahrer gibt es hier zum Download.

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1. Baunacher MountainbikerennenMittwoch, 22. Juli

Beim 1. Baunacher Mountainbikerennen ließen die Lokalmatadoren der Werksmannschaften der Firma Messingschlager nichts anbrennen. Sie belegten die ersten drei Plätze.

Sowohl die Firma Messingschlager als auch die LG Veitenstein durften als Organisatoren des 1. Baunacher Mountainbikerennens mit ihrer Veranstaltung voll zufrieden sein. „Wir haben alles getan, damit die Teilnehmer einen tollen Tag bei einer außergewöhnlichen Veranstaltung erleben konnten. Und egal ob Strecke, Rahmenprogramm oder Organisation, bis dato haben wir nur positives Feedback zu unserem Rennen bekommen“, zeigten sich die Verantwortlichen Langhojer und Reich am Tag nach dem 1. Baunacher Mountainbikerennen glücklich über die Resonanz der Teilnehmer zur Veranstaltung.

Rund 100 Starter und zahlreiche Zuschauer fanden am vergangen Samstag den Weg auf das Firmengelände der Firma Messingschlager, dessen Bike-Café mit angeschlossenem  Freizeitpark den perfekten Rahmen für den Start- und Zielbereich des Rennens bot.

Die Strecke führte von hier auf eine vier Kilometer lange Runde durch die Ausläufer der Haßberge. Rund 60 Höhenmeter waren pro Runde zu bewältigen, was auch für schwach trainierte Hobbysportler zu bewältigen war.  Dafür, dass ein Rennen hart wird, sorgen aber ohnehin die Rennfahrer.

Rennfahrer ab 4 Jahren
Während die Bambinis ab unter sieben Jahren auf der BMX und 4X-Strecke im Start- und Zielbereich erste Geländeerfahrungen sammelten, sorgten vor allem die Fahrer der Messingschlager Werksmannschaften in der höchsten von insgesamt sieben Rennklassen dafür, dass sich das Feld rasch sortierte. Nach fünf Runden und rund 51 Minuten gewann denn auch Uli Schmittlutz vom Messingschlager Factory Team vor seinem Mannschaftskollegen Rick Steffen und Christian Laatz (Messingschlager M-Wave Team).

„Dass wir beim Hauptrennen auf den ersten drei Plätzen gelandet sind, ist natürlich super. Noch wichtiger ist aber, dass die Veranstaltung so positiv angenommen wurde. Ich würde mich freuen, wenn 2016 noch mehr Menschen zum Rennen kommen, sich auf Ihr Rad schwingen und Rennatmosphäre schnuppern“, freut sich der Sieger Uli Schmittlutz über den Erfolg und das Heimrennen.

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Souveräner Sieg bei den Eliminator-Sprint Weltmeisterschaften, Krönung einer perfekten SaisonDienstag, 2. September

Es ist die perfekte „Sprint“-Saison für Kathrin Stirnemann und das Sabine Spitz HAIBIKE Pro Team. Nach nationalem Meistertitel, EM-Gold und Sieg im Sprint- Gesamt-Weltcup hat die Schweizerin auch den WM Titel gewonnen. .Es ist die Krönung einer grandiosen Saison, die es im Mountainbike-Sprint so noch nie gegeben hat.

Die Weltcup Gesamtsiegerin Kathrin Stirnemann erfüllte sich damit im Olympia- Ort Lillehammer ihren Traum vom Regenbogen-Trikot. Im Finale erwischte die Lokalmatadorin Ingrid Boe Jacobsen den besten Start, doch Kathrin Stirnemann bleib ruhig und merkte, dass die Skandinavierin „nicht mehr den vollen Druck auf das Pedal bringt“ An der ersten Rampe, der eine technisch anspruchvolle Passage folgte, nutze die Chance vorbei zu kommen und in Führung zu gehen. Diese gab die Schweizerin dann auch nicht mehr ab bis ins Ziel. „Ich wusste, dass ich da vorbei gehen muss, um danach meine Linie fahren zu können. Das war meine Chance und ich habe sie genutzt“, erklärte Kathrin Stirnemann überglücklich im Ziel.

Der Start schien bei Kathrin Stirnemann im großen Finale nicht perfekt geglückt zu sein, denn zuerst musste sie der norwegischen Konkurrentin den Vortritt lassen. Als es aber drauf ankam hatte Norwegerin keine Chance gegen den Antritt der Europameisterin mit ihrem perfekt funktionierenden HAIBIKE GREED Race-Hardtail. Die Strecke hatte Kathrin Stirnemann perfekt im Griff und ließ sich die Führung dann auch nicht mehr nehmen. Im Ziel konnte sie ihr Glück kaum fassen. „Ich war super motiviert. Dieses Jahr habe ich alles gewonnen, was ich gewinnen konnte“, sagt die Weltcup-Siegerin, „aber ein WM-Titel das ist noch mal was anderes. Da muss alles stimmen. Die Form, das Bike und man braucht auch etwas Glück. Ich bin heute Morgen aufgewacht und wusste, dass ist mein Tag. Es ist einfach fantastisch.“

Aber sie gibt zu, dass sie nach der Qualifikation doch etwas ins Grübeln geraten ist. Denn diese lief nicht so rund wie gewünscht. „Nach der Quali hatte ich einen kleinen Hänger, weil ich mit der Strecke plötzlich nicht mehr optimal klar gekommen bin“. Deshalb wurde für sie auch nur die drittbeste Zeit notiert. Sie blieb aber cool und von Lauf zu Lauf kam die Sicherheit mehr und mehr zurück. Im Finale beherrschte sie ihre drei Mitstreiterinnen dann klar und holte das verdiente Gold für das Sabine Spitz HAIBIKE Pro Team.

Foto: Maasewerd

 

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Reichels erster Ironman SiegDienstag, 19. August

Überglücklich stürmte Horst Reichel als Sieger über die Ziellinie des Ironman Schwedens. Der Darmstädter durfte nach 8:13:01 Stunden seinen ersten Ironman Sieg feiern. Dabei lief das Rennen gar nicht so, wie er es geplant hatte – es lief viel besser. Er selbst sagte: „Mission erfüllt.“

Beim Schwimmen hielt sich Reichel ab dem Startschuss an der Spitze des Feldes auf, überlies die Tempoarbeit jedoch seinen Mitstreitern. „Das Tempo war nicht super- schnell“, meinte Reichel über die Auftaktdisziplin. „Aber es war gut um souverän in das Rennen zu starten.“ Ein schneller Wechsel brachte Reichel dann in die
Führungsposition – und war der Grund, warum ab nun alle Pläne über Bord geschmissen wurde: „Eigentlich hatte ich vor, bei Kilometer 50 oder 60 zu versuchen eine Attacke zu setzen, als ich aber schon nach den ersten fünf Kilometern feststellte, dass keiner der anderen Athleten mein Tempo mitfuhr, musste ich eine Entscheidung treffen.“ Eine Entscheidung, die für Reichel den Sieg bedeuten sollte.

Horst Reichel nahm also ab der zweiten Disziplin das Heft in die Hand und gab es ab dann auch nicht mehr ab. Mehr als neun Minuten legte er auf den 180 Radkilometern zwischen sich und seine Verfolger. „Die letzte Stunde auf der Radstrecke war unglaublich hart, aber als ich meinen Vorsprung mitgeteilt bekam, wusste ich, dass ich es schaffen kann.“ Bis zur Halbmarathon-Marke legte der 32-Jährige ein hohes Tempo vor, musste aber kurze Zeit später einen kleinen Stopp einlegen: „Ich musste mich plötzlich übergeben, konnte aber ohne größere Probleme weiterlaufen und energetische Probleme mit viel Kola vermeiden.“

„Ich kann es kaum glauben“ Wie erwartet, feierte Reichel seinen Sieg gemeinsam mit abertausenden Triathlon- Fans und „auf den letzten Metern, konnte ich es dann richtig genießen. Die Schweden sind total Triathlon-verrückt!“ Dass es aber nicht nur eine körperliche Meisterleistung war, sondern auch ein Ergebnis starker Psyche, weiß auch der Darmstädter: „Mental war das das Härteste, was ich jemals gemacht habe. Aber es hat sich gelohnt. 

Wir freuen uns, dass wir Horst dabei ein wenig mit EXUSTAR Pedalen unterstützen konnten und gratulieren sehr herzlich!

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EM-Titel für Oberfranken - Team Messingschlager ist MTB-EuropameisterMittwoch, 30. Juli

Am 26. Juli fanden im oberbayerischen Dießen am Ammersee die 12-Stunden-Mountainbike-Europameisterschaften statt. In verschiedenen Disziplinen gingen rund 150 Teams auf die Strecke. Den Europameistertitel bei den 2er-Teams sicherte sich das Team Messingschlager aus Baunach.

Und auf einmal wurde es dunkel. Kurz vor Ende des 12-Stunden-Rennens schoben sich tiefschwarze und regenschwangere Wolken vor den bis dahin blendend aufgelegten Fixstern. Sekunden später ging ein sinnflutartiger Wolkenbruch auf die Fahrer nieder, der so heftig ausfiel, dass er fast zum Abbruch der Veranstaltung geführt hätte. Aber der Reihe nach:

Bei perfekten äußeren Bedingungen fiel um 8:00 Uhr der Startschuss für rund 400 Starter, die sich auf Einzelfahrer, 2er-, 4er- und 6er-Teams verteilten. Zwölf Stunden lang galt es einen 7,8 Kilometer langen Rundkurs mit rund 130 Höhenmetern so oft als möglich zu durchfahren. Der knackigste Anstieg des selektiven Kurses führte über eine asphaltierte Straße, technisch anspruchsvolle Abfahrten gab es kaum, athletische Fahrer waren im Vorteil gegenüber versierten Fahrtechnikern. „Klar fahren die meisten Mountainbiker lieber auf verwinkelten Trails durchs Unterholz – ich gehöre auch dazu -, aber im Rennen kann man sich den Kurs eben nicht aussuchen. Man muss nehmen was kommt - das gilt auch für das Wetter“, zeigte sich Thomas Lauterbach vom Europameister-Duo Team Messingschlager nach dem Rennen recht emotionslos gegenüber der Strecke und der Witterung.

Überlegene Sieger
Wesentlich emotionaler gingen er und sein Teamkollege Gunther Klos während des Rennens zur Sache. Im Prinzip mit dem Startschuss fuhren die beiden Männer aus Oberfranken Vollgas und ließen so von Beginn an keine Zweifel aufkommen, wer am Ende den EM-Pokal in die Höhe stemmen würde. Im Ziel hatten Lauterbach und Klos dann eine satte Runde Vorsprung vor den beiden Mannschaften auf den Ehrenplätzen.
„Im Prinzip war der einzig bange Moment während des Rennens der, als sich die Strecke rund eine Stunde vor Schluss in ein Schwimmbad verwandelte, was dazu führte, dass jeder eigentlich nur mit sich selbst bzw. der eigenen Sicherheit beschäftigt war. An Positionskämpfe war am Ende nicht mehr zu denken“, beschreibt Klos die Regenschlacht aus sportlicher Sicht. Umso schöner, dass die beiden zum Zeitpunkt des Unwetters an der Spitze lagen und die Triumphfahrt sicher beendeten.

Der Vierermannschaft des Team Messingschlagers, amtierender Weltmeister in der 12-Stunden-Disziplin, musste sich bei den Europameisterschaften mit dem zweiten Rang begnügen. Europameister wurde hier das Team Medsport.eu 1.